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Keine Tiefgarage im Bacherpark!

  • Friday, 8. October 2004 @ 16:36
Am Bacherplatz besteht kein Bedarf an Garagenparkpl√§tzen! Die Stellplatzerhebung wurde in zwei Stunden an einem einzigen Tag durchgef√ľhrt, die Kurse der umliegenden Schulen in vollem Gange waren. Das Ergebnis (0,4 % √úberparkung) wurde als repr√§sentativ f√ľr das ganze Jahr erkl√§rt. Das ist unseri√∂s! Hundert freie Garagenpl√§tze zu vergleichbaren Preisen in den umliegenden Stra√üen, √ľber 2300 Unterschriften gegen die Tiefgarage und 190 ausf√ľhrlich begr√ľndete ablehnende Stellungnahmen zum Fl√§chenwidmungsplan beweisen unwiderlegbar, dass die Anrainer keinen Bedarf an einer weiteren Tiefgarage haben. Am Bacherplatz besteht kein Bedarf an Garagenparkpl√§tzen!

Die Stellplatzerhebung wurde in zwei Stunden an einem einzigen Tag durchgef√ľhrt, die Kurse der umliegenden Schulen in vollem Gange waren. Das Ergebnis (0,4 % √úberparkung) wurde als repr√§sentativ f√ľr das ganze Jahr erkl√§rt. Das ist unseri√∂s! Hundert freie Garagenpl√§tze zu vergleichbaren Preisen in den umliegenden Stra√üen, √ľber 2300 Unterschriften gegen die Tiefgarage und 190 ausf√ľhrlich begr√ľndete ablehnende Stellungnahmen zum Fl√§chenwidmungsplan beweisen unwiderlegbar, dass die Anrainer keinen Bedarf an einer weiteren Tiefgarage haben.

Geldverschwendung in Millionenhöhe!

Das ¬ĄVolksgaragen¬ď-Programm der Gemeinde Wien sieht den Transfer von rund 150 Millionen Euro aus den √∂ffentlichen Kassen in die H√§nde privater Unternehmer vor, und das wird durchgezogen, egal ob Bedarf besteht oder nicht.
Im Fall des Bacherparks: 3 Millionen ¬Ä √∂ffentlicher Gelder stellen etwa 60-70 % der Finanzierung dar und z√§hlen damit zu den h√∂chsten Subventionen privatwirtschaftlicher Unternehmen in der EU. Die Verminderung der Garagenmiete √ľber 10 Jahre macht nicht einmal 10 % der 3 Millionen aus, 90 % dieses Geschenkes bleiben also ohne Gegenleistung! Nutznie√üer sind die Firmen im gro√üen Immobiliengesch√§ft und immer dieselben Gro√üfirmen unter den Garagenbetreibern wie APCOA und STPM. Ein Aufsichtsrat der APCOA sitzt im Bauausschuss der Gemeinde Wien, die √ľber diese Projekte abstimmt und wacht.

Pseudodemokratie!

Die neuerliche Reduzierung und Verschiebung der Baugrube zielt gemeinsam mit juristischen Tricks darauf ab, dass den Anrainern die gesetzliche Parteienstellung im Bauverfahren entzogen werden soll, sie also ihrer minimalen Rechte auch noch beraubt werden.
Das ist ein beispielloser juristischer Skandal in Wien!

Das Volksgaragenprojekt löst keine Probleme sondern bringt neue!

Alle Sch√§den und Gefahren f√ľr Mensch und Park bleiben auch mit diesem Projekt bestehen:
500 t√§gliche Ein- und Ausfahrten werden mitten in den Park zugeleitet, die entsprechenden Abgase der Ausfahrtrampe gelangen ungefiltert in die Spiel- und Sportpl√§tze der Jugendlichen, die Ausfahrtrampe m√ľndet mitten in den Schulweg von hunderten Kindern.
Der Baumbestand im Umfeld wird beschädigt und reduziert und der Gefahr des Absterbens ausgesetzt.
Diese Argumente wurden uns bei der Vorstellung des Projektes von den Planern der "InvestConsult" selbst bestätigt, und auch Bezirksvorsteher Wimmer kann sie nicht leugnen.

Wir fordern echte B√ľrgerbeteiligung!

Die Schäden, die durch den Bau einer Tiefgarage am Bacherpark entstehen werden, lassen sich durch eine Mitbeteilungen der Anrainer bei der Oberflächengestaltung nicht wieder gut machen.
Nur die Anrainer k√∂nnen und sollen entscheiden ob sie eine Garage wollen und brauchen und auch bezahlen k√∂nnen. Wir fordern daher eine echte B√ľrgerbeteiligung in Form einer Anrainerbefragung.

Protestieren auch Sie gegen diese Geldverschwendung und Zerst√∂rung des Parks f√ľr eine Tiefgarage ohne Bedarf √ľber die K√∂pfe der Bev√∂lkerung hinweg! Schreiben Sie Briefe an die Politiker und die Medien, rufen Sie an und sagen Sie √ľberall Ihre Meinung, werben Sie mit uns f√ľr den Protest und unterst√ľtzen Sie die B√ľrgerinitiative durch Information, Mitarbeit und Spenden!
Homepage B√ľrgerinitiative Bacherpark