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Harris'sche Innovationen - ein Familienbad geht baden

Margareten
  • Monday, 26. September 2005 @ 14:11

Das "Wiener Bezirksblatt" für Margareten vom September 2005 titelt: "Neuer Fitness-Tempel eröffnet noch heuer" Sowie: "Der 5. Bezirk sei bald um eine Innovation reicher". Aus dem "alten" Margaretenbad werde nun ein "topmoderner Fitness-, Wellness-, Health-, und Lifestyletempel.
Zugegeben: Richtig ist insofern das Zitat aus dem Bericht, wo vom "ehemaligen Bad in der Strobachgasse" die Rede ist.

Denn das Bad, wie es bisher existierte, ist gestorben. Trotz der 10.000 Unterschriften der überparteilichen Bürgerinitiative "Rettet das Margaretenbad". Während der Bauarbeiten war Wolf Goetz Jurians, Spitzenkandidat der KPÖ Margareten, beim Lokalaugenschein. Gemeinsam mit dem Sprecher der Bürgerinitiative kamen sie zum Fazit: "Das Familienbad in Margareten wie es jeder kannte gibt es nicht mehr."
Bei der BürgerInnenversammlung im Bezirksamt zum Thema Margaretenbad, wo Bezirksvorsteher Kurt Wimmer, die "Lösung" mit John Harris als Betreiber des Margaretenbades, als "eine Perfekte Verbindung" (Bezirksblatt) verkaufen wollte, warf einer Jugendkandidaten der KPÖ, Michael Gutsch, die Frage auf: "Wird das Margaretenbad nach einem Umbau für junge Menschen noch attraktiv sein?" - Eine Frage, die unbeantwortet blieb. Den bisherigen Erkenntnissen zur Folge wird dies jedoch definitiv nicht der Fall sein. Ausser der/die Jugendliche verfügt über stinkreiche Eltern.

Zwar bleibt ein Schwimmbecken erhalten, in dem das Schulschwimmen fortgeführt werden soll, doch darüber hinaus scheint alles gestorben zu sein. Die bisher schon üppigen Tarife werden mit Sicherheit höher, bis jetzt hält sich Fitnessguru "John Harris" bedeckt was die Preise angehen wird. Wer sich jedoch die Tarife in seinen anderen Lifestyletempeln ansieht, dem wird klar, dass dies für eine äusserst "exklusive" Gesellschaft vorbehalten sein soll. Bis heute gibt es keine Informationen ob es Eintrittskarten für das Schwimmbad alleine geben wird, oder ob man ein "Gesamtpaket" mit den Luxus/Fittness/Wellness/ect. Angeboten mitkaufen muss.
Soziale Tarife, eine der Grundforderungen der Bürgerinitiative "Rettet das Margaretenbad", soviel verkündete der SP-Bezirksvorsteher Kurt Wimmer bereits, seien dem Betreiber nicht zumutbar.
Wir jedoch stellen fest: UNSOZIALE TARIFE SIND UNS MARGARETNERiNNEN NICHT ZUMUTBAR!

Die 10.000 UnterzeichnerInnen der Bürgerinitiative wollten das Familienbad in Margareten und nicht einen "exklusiven Luxustempel" für die Oberschicht. Wenn die Bezirks und Rathaus-SP aber schon meint, das Margaretenbad, welches um Steuergelder errichtet wurde an einen Fittnesstempelbetreiber verscherbeln zu müssen, dann lautet unsere Forderung: Exklusivität für alle!

Soziale Tarife müssen her - alles andere ist unzumutbar.
Die Macht geht vom Volke aus, das sagt unsere Verfassung. Die Wiener SP jedoch macht daraus: Die Stadt gehört der SPÖ.
Mit der Vorgehensweise um das Margaretenbad wurden 10.000 BürgerInnen übergangen.
Wir jedoch sagen: Die Stadt gehört uns ALLEN!