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Das Wahlkampftagebuch des Peter Kubelka

Aktuell
  • Saturday, 18. November 2006 @ 16:00

Neuwahlen im Frühjahr 2007 sind nicht auszuschließen, im Gegenteil: sie gelten als wahrscheinlich. Demnach kursiert das Wahlkampftagebuch des Peter Kubelka als Erbauungsliteratur in der KPÖ-Margareten. Es stimmt auf Kommendes ein, erbaut den Wahlkampfgeist und gibt eine nicht dogmatische Anleitung für ein vorbildliches Wahlkampfengagement. Am Vorabend der Wahl sagte Petr Stachanow alias Kubleka in aller Bescheidenheit, dass er jetzt schon ein wenig müde sei. Und das, obwohl er keine Arbeitsnorm für den Aufbau des Sozialismus übertreffen musste, sondern schlicht das Arbeitspensum erfüllte, das er sich selbst für ein gutes Ergebnis der KPÖ zugemutet hat. Aber dieses Pensum hatte es in sich: von der Werbung von Unterstützungserklärungen über die Teilnahme an Verteilaktionen, Infotischen, Taferlmärschen, die Führung etlicher Gespräche, der Mitarbeit beim Volksstimmefest und der Streuung von Materialien in Wohnhäusern und Gaststätten usw. reichten seine Aktivitäten in den acht Wochen Intensivwahlkampf.

Auszüge aus dem Wahlkampftagebuch

Dienstag 1. August:
Ab 8.00 Uhr in Stockerau mit Florian Birngruber. 9 Unterstützungserklärungen, davon 1 Birngruber

Mittwoch 2. August:
Mit Genosse Birngruber ab Wien West nach St. Pölten. Magere 6 Unterstützungserklärungen gesammelt, eine davon hat Birngruber

Donnerstag 3. August:
Mit Genossen Florian Birngruber nach Tulln, werden dort von Martin Just empfangen. 10 Unterstützungserklärungen gesammelt, eine von Just

Freitag 4. August:
Fahre nach Klosterneuburg, um 10.00 Uhr kommt Genosse Birngruber nach. Wechseln Standort nach Korneuburg. Treffen dort Otto Tabernig. Bin völlig erfolglos. Genosse Birngruber schafft eine Unterstützungserklärung zu schaffen, auch Otto ist sehr erfolgreich

Montag 7. August:
Mit Otto Tabernig nach Gänserndorf. Treffen dort Genossen Heiner Picha. Sammeln bis 12.00 Uhr 25 Unterstützungserklärungen bei starken Regen. Tabernig bringt mich nach Wolkersdorf zu Genossen Hollisch. Es regnet Schusterbuben, arbeiten aber trotzdem mit großem Eifer

Dienstag 8. August:
Fahre nach Traiskirchen. Sammle bis 12.00 Uhr 13 Unterstützungserklärungen. Fahre mit der Badnerbahn weiter nach Baden. Breche völlig erfolglos nach 1 Stunde ab.

Mittwoch 9. August:
Treffe um 7.16 Uhr mit Otto Tabernig im Zug zusammen nach Wiener Neustadt. Sammeln bis 15.00 Uhr Unterstützungserklärungen insgesamt 31.

Donnerstag 10.August:
Treffe Otto in Mattersburg. Große Hitze. Ist einer unserer schwierigsten Tage, Beamte sind sehr, sehr gehäßig. Trotzdem sammeln wir bis 15.00 Uhr insgesamt 12 Unterstützungserklärungen.

Freitag 11. August:
Fahre mit Otto nach Neusiedl am See. Sammeln bis 12.00 Uhr 25 Unterstützungserklärungen. Sehr gutes Klima mit den Beamten.

Sonntag 13. August:
Werde um 15.30 Uhr von Genossen Höllisch abgeholt. Fahren mit dem Auto nach Tirol. Übernachten in Baumkirchen bei Hall.

Montag 14. August:
Der Tag ist regnerisch. Wir beginnen um 8.00 Uhr in Hall, 13 Unterstützungserklärungen. Fahren weiter nach Innsbruck, 11 Unterstützungserklärungen. Übernachten in Feldkirch in einer Jugendherberge

Dienstag 15. August:
Verteilen am Feiertag in Dornbirn und Bregenz das Argument spezial. Otto kommt mit dem Zug nach.

Mittwoch 16. August:
Beginnen um 8.00 Uhr vor dem Rathaus in Feldkirch, sammeln bis 15.00 Uhr 18 Unterstützungserklärungen. Genosse Höllisch kommt nachmittags nach Feldkirch, war in Frastanz sammeln.

Donnerstag 17. August:
Fahre mit Otto nach Salzburg. Sammeln vor dem Rathaus 22 Unterstützungserklärungen. Gehen abends mit den Waldhach essen. Schlafen im Parteiheim.

Freitag 18. August:
Sammeln am Vormittag 22 Unterstützungserklärungen und fahren mit der Bahn um 11.20 Uhr nach Wien.

Sonntag 20. August:
Fahre um 15.04 Uhr mit der Bahn nach Villach. Genossin Karin Peuker bringt mich ins Volkshaus, wo ich übernachte.

Montag 21. August:
Beginne um 8.00 Uhr vor dem Rathaus, um 11.00 Uhr kommt Waltraud Stiefsohn hinzu. Ich schaffe bis 15.00 Uhr 28 Unterstützungserklärungen. Übernachte noch einmal im Volkshaus und fahre am nächsten Tag zurück.

Vom 31. August bis 4. September arbeite ich beim Volksstimmefest mit

Donnerstag 7. September:
Organisiere Beiseltour mit Genossen Spischek Roland und Florian Birngruber. Hängen Kurt-Palm-Plakate in Gaststätten auf. Gehen um 18.00 Uhr los bis ca. 23.00 Uhr, ca. 25 Plakate plakatiert. Danach bis 3. 00 Uhr früh im Siebenstern gesoffen.

Montag 18. September:
Verteile Flyer am Bahnhof Floridsdorf mit Heinz Gruber und noch zwei Genossen ab 16.00 Uhr.

Mittwoch 20. September:
Ab 17.00 Uhr verteile ich bei der U-Bahn Pilgramgasse

Donnerstag 21. September:
Hole um 9.00 Uhr Propagandamaterial von der Drechslergasse. Treffe mich mit Otto am Elterleinplatz, um zu verteilen. Nachmittags alleine vor Hauptbücherei Urban-Loritz-Platz.

Freitag 22. September:
Verteile alleine am Schedifkaplatz und Philadelphiabrücke das Argument. Ab 15.00 Uhr Unterstützung beim Infotisch bei der Pilgrammgasse

Samstag 23. September:
Mit Genosse Roman Gutsch im 5., 4. und 1. Bezirk plakatieren und reparieren der Dreieckständer.

Montag 25. September:
Ab 10.00 Uhr alleine am Schwedenplatz Argument verteilen, für eine Stunde kommt Walter Förster vorbei.. ab 15.00 Uhr Yppenplatz Beginn des Taferlmarsch.

Dienstag 26. September:
Ab 13.00 Uhr Taferlmarsch auf der Meidlinger Hauptstraße

Mittwoch 27. September:
Habe im 14. Bezirk in der Nähe des Hanappistadion Material in Häuser verteilt, danach auch im 15. Bezirk. Um 17.00 Uhr Treffpunkt im Rotpunkt für den Taferlmarsch durch Magareten.

Donnerstag 28. September:
Vormittag im 6. Bezirk in Häusern stecken, am Nachmittag Taferlmarsch in Favoriten am Viktor Adler Markt.

Freitag 29. September:
Ab 15.00 Uhr beim Onfotisch in der Favoritenstraße/Quellenplatz.

Samstag 30.Septmber:
Ab 9.00 Uhr Wahlkampf am Naschmarkt, Kettenbrückengasse. Ab 14.30 Uhr verteilen in der Neubaugasse.