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Für einen ökosozialen Sozialismus in Margareten

  • Wednesday, 29. September 2010 @ 05:50

Es werden bei dieser Wahl viele GrünwählerInnen zu ehemaligen GrünwählerInen werden. Das müsste mich als Mitbewerber im Wahlkampf eigentlich freuen, tut es aber nicht. Ein Kommentar von Bezirksratskandidat DI Wolf Jurjans. Ich bedaure es deswegen, weil damit auch die Kernidee der grünen Partei abgeschwächt wird, eine zukünftige Welt zu ermöglichen, die Natur und Mensch in Würde leben lässt.

Wir haben im Wahlkampf das Gründstück Rechte Wienzeile Nummer 2 thematisiert, weil es symptomatisch für altes politisches Denken ist.

SPÖ-Immobilienentwickler wollen ein Hochhaus durchdrücken, eine Bürgerinitiative verhindert das kurzfristig, die SPÖ hält via Bezirksvorsteher die Bevölkerung hin und verspricht eine Grünanlage bis 31. August. Am 31. August gibt es natürlich keine Grünanlage, der BV hat statt Bäume die Leute gepflanzt und hofft unbeschadet über den Wahltag zu kommen, um dann doch einen Neubau durchzuwinken.

Diese alte Politik muss sich aufhören. Sie ist Schrott, verärgert die Menschen und treibt sie rechten Demagogen zu. Eine alternative Politik wird sich aber nicht allein von einer KPÖ oder einer Grünen Partei oder einer anderen Gruppierung durchsetzen lassen.

Sie kann meiner Meinung nur von unten entstehen, in direkter Zusammenarbeit mit den Menschen und ihren Problemen vor Ort. Sie kann meiner Meinung nur von fortschrittlichen Menschen in allen demokratischen Parteien, die ich Linke nenne, entwickelt werden. Dabei wird die soziale Frage ebenso wichtig sein wie die ökologische Frage und die Frage, wie wir zu einer neuen Form von Solidarität kommen.

Ich ersuche Menschen, die das so oder so ähnlich sehen, diesmal die KPÖ zu wählen. Sollten wir wieder über einen Sozialismus als Alternative zu diesem neoliberalen Wahnsinn nachdenken, wird es ein ökosozialer sein müssen, wenn ich mitmachen soll.