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KPÖ Bezirksrat Jurjans: Gegen Schließung der Postfiliale 1052

  • Wednesday, 17. August 2011 @ 17:02

Nach zweijähriger Pause wird in Wien wieder laut über Postamtsschließungen nachgedacht.
Laut einem Bericht der Tageszeitung KURIER ist davon auch der 5. Wiener Gemeindebezirk Margareten betroffen. Hier soll die Postfiliale in der Schönbrunnerstraße 17-19 ihren Betrieb bis spätestens Ende 2012 einstellen. In einigen Bezirken führte die Veröffentlichung der "schwarzen Liste" der geplanten Schließungen zu spontanen Protestkundgebungen. Unterschriftenlisten sind im Umlauf um die Empörung und den Widerstand der Kunden zu dokumentieren.

Hier gibt es die Unterschriftenliste als PDF zum Download

Für Information der Bevölkerung

Der Margaretner KPÖ-Bezirksrat Wolf Jurjans sprach sich in einer ersten Stellungnahme vehement gegen die geplante Schließung aus und kritisierte das Management der Post AG, das sowohl die MitarbeiterInnen als auch die betroffene Bevölkerung über ihre tatsächlichen Pläne im Unklaren lässt. "Diese Geheimniskrämerei führt erfahrungsgemäß dazu, alle Betroffenen in einer Ho-Ruck-Aktion vor vollendete Tatsachen zu stellen. Die Schließung bedeutet eine weitere Verschlechterung der Infrastruktur, der Wohn- und Lebensqualität des 5. Bezirkes, wie dies bereits durch das Schließen des Familienbades, der Buchhandlung des Polykollegs und durch die geplante Schließung des Finanzamtes der Fall ist. Das wollen wir auf keinen Fall widerspruchslos hinnehmen."

Keine Schließung. Keine "Postpartner" ohne Zustimmung der KundInnen.

Die KPÖ Margareten fordert den Vorstand der Post AG sowie die Organe der ÖIAG und die Bundesregierung auf, den Kurs der Schließung von Postämtern sofort zu beenden und statt dessen ein Wirtschaftlichkeitskonzept zu erarbeiten, das sowohl dem Allgemeininteresse als auch den Interessen der Bediensteten der Post gerecht wird.
Es ist untragbar, dass Postamtschließungen und Personalabbau durchgezogen werden und immer mehr Postdienstleistungen an Konkurrenzfirmen abgetreten werden, während die vorhandenen Ressourcen des Unternehmens schlecht genützt und die Versorgung der Bevölkerung systematisch demontiert wird. "Margareten kann besser werden. Wenn Du es willst." war die Losung der KPÖ Margareten.
beim Bezirksratswahlkampf 2010 und: "Wir versprechen Widerspruch". Daher meinen wir:

Nur GEMEINSAM WIDERSTAND LEISTEN nützt:

"Ich werde alle Möglichkeiten nutzen, die mir im Rahmen der Margaretner Bezirksvertretung zum Erhalt der Postfiliale zu Verfügung stehen. Die Chancen, die Schließung zu verhindern wird aber in erster Linie vom Widerstand der betroffenen Postkunden abhängen.

Unterstützung erhält BR Jurjans von AK Rat Robert Hobek (GLB):
"Wir fordern nach wie vor die Rückführung der Post in öffentliches Eigentum. Des Weiteren verlangen wir die Verkürzung der Arbeitszeit auf 35 Stunden bei vollem Lohnausgleich. Die Rücknahme des neuen KV und einen gesetzlichen Mindestlohn von zehn Euro pro Stunde. Keine weiteren Schließungen von Postämtern, sondern einen Ausbau der Angebote im Bereich des Filialnetzes. Wir sagen:

"Stopp dem Postraub!
Ja zum verfassungsmäßigen Schutz von öffentlichem Eigentum!"

Bericht in der Bezirkszeitung Nr. 33/17.08.2011