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Gelenkbusse für 14A

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  • Saturday, 31. March 2012 @ 23:35

Die Linie 14A ist zu manchen Tageszeiten eine Zumutung für die BenutzerInnen.
In Spitzenzeiten sind die Busse hoffnungslos überfüllt, die Intervalle sind sehr unregelmäßig und es kommt dadurch immer wieder zu langen Wartezeiten. Die Linie wird erfreulicherweise von vielen Müttern und Vätern mit Kinderwagen benutzt. Dies führt aber, besonders bei überfüllten Bussen, zu starken Verzögerungen beim Ein- und Aussteigen. Da der Bezirk einer der kinderreichsten Wiens ist, wird das Fahrgastaufkommen auch in Zukunft weiter steigen. Es gibt also einen dringenden Handlungsbedarf seitens der Wiener Linien, Maßnahmen zu setzen, um den Fahrkomfort zu heben.

Deshalb stellte KPÖ Bezirksrat, Wolf Goetz Jurjans, bei der Sitzung der Bezirksvertretung Margareten am 27. 3. den Antrag, die Möglichkeit des Einsatzes von Gelenksbussen seitens der Wiener Linien überprüfen zu lassen. Der Antrag wurde mit den Stimmen der KPÖ und SPÖ, der Grünen, der ÖVP und der FPÖ einstimmig angenommen. Zu hoffen ist, dass die Umstellung bzw. Anpassung an die neuen Erfordernisse diesmal flotter von statten gehen als das letzte Mal. Erst am 16. Mai 2007, kurz nach 20:10 fuhr hier der allerletzte Hochflurbus (Wagen 8750) der Wiener Linien (der im Personenverkehr eingesetzt wurde).
Wenn die einmütige Haltung des Bezirksparlaments jetzt kräftig von den MargaretnerInnen und Margaretnern unterstützt wird, kann es sein, dass der Spruch: Die Letzten werden die Ersten sein, sich endlich bewahrheitet.

Auch die Forderung nach einem Nulltarif der bisher nur von KPÖ erhoben wurde, nimmt wieder Fahrt auf. Bei einer BürgerInnen-Abstimmung in Estland entschieden sich Ende März 75% für die Einführung des Nulltarifs auf allen öffentlichen Verkehrsmitteln in der estnischen Hauptstadt Tallinn. In Belgien zeigt die Stadt Hasselt bereits seit langen, dass der Nulltarif in der Praxis bestens funktioniert und er zu äußerst positiven Effekten für die dort lebenden Menschen, sowie für die Klein- und Handelsbetriebe führt.
Auch in Österreich gibt es immer wieder Stimmen für die Einführung des Nulltarifs auf öffentlichen Verkehrsmitteln, z.B. von Walther Boltz, dem Chef der e-control, der für die Strom- und Gaswirtschaft zuständigen Regulierungsbehörde in Österreich. Bereits vor einigen Jahren ließ Boltz mit dem Vorschlag aufhorchen, den Nulltarif auf den öffentlichen Verkehrsmitteln einzuführen, als einer wirksamen Maßnahme zum Klima- und Umweltschutz. Die offizielle Politik schwieg bisher betreten.