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7:0 für Team Antifaschismus (Rot-Weiß-Rot)

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  • Wednesday, 9. May 2012 @ 11:58

In einem spannenden, aber einseitigen Match gegen das Team Blau (das mit braunen Socken, orangen Hosen und blauen Leiberln auflief) konnte das Team Antifaschismus am 8. Mai 2012 in der Wiener Regionalliga einen deutlichen Sieg erringen.

Den Ankick machte der KP-Bezirksrat Wolf-Goetz Jurjans, der BV Wimmer kurz den Ball zuspielte, (den Vorschlag machte, das Amtshaus am Tag der Befreiung zu beflaggen). Der Margaretner SP-Mittelstürmer mit der Nummer 5 verwertete trocken. Nach dem schnellen 1:0 plätscherte das Spiel ein bisschen dahin, bis sich überraschend über Facebook am linken Flügel Bezirksvorsteherin Martina Malyar (Nummer 9) anbot, die die Idee sofort annahm und elegant einnetzte.

Beim Stand von 2:0 gelang Jurjans ein langer Pass in den 22. Bezirk, der dort von KP-Bezirksrat in spe, Hans Höllisch mit der Brust angenommen und an SP und GRÜN Verbinder weitergeleitet wurde, die die Kugel zu Bezirksvorsteher Norbert Scheed (Nummer 22) bzw Ing. Heinz Lehner (Nummer 21), weiterspielten die beherzt eindrückten. Sofort nach dem Wiederanpfiff flankte der Grünverbinder in den 7. Bezirk, wo BV Blimlinger die Wuchtel ansatzlos im Kreuzeck versenkte.
Nach dem 5:0 wurden noch 2 Hundertprozentige Chancen unglücklich verstolpert.

In der letzten Spielminute überschlugen sich noch einmal die Ereignisse. BV Maga Veronika Mickel-Göttfert (Nummer 8) stellte auf 6:0, wobei bei dem Gedränge im Strafraum nicht klar war, ob es sich bei dem Treffer um einen Abpraller der Sektion 8 gehandelt hat oder um einen Energieanfall der schwarzen Frontfrau.
Sekunden vor Abpfiff konnte noch BV Hannes Derfler (Nummer 20) das Ergebnis verschönern.

In einer ersten Stellungnahme zeigte sich das Team Antifaschismus zufrieden. Es war gelungen, mit der Taktik des antifaschistischen Grundkonsenses (KPÖ/SPÖ/ÖVP/GRÜN) Team Blau, in das sehr hohe Erwartungen gesetzt wurde, völlig zu entzaubern.
Spielertrainer Heinz Canaillle Blau, ansonsten als heftig schreiender und gestikulierender Coach bekannt, verließ sofort das Spielfeld, verbrachte einige Trauerminuten in der Krypta am Wiener Burgtor und soll dann Augenzeugen zufolge in der Diskothek Waterloo gesichtet worden sein, wo er durch dreifingriges Fingerspreizen zwecks Bestellung von Alkoholika unangenehm auffiel.
Manager Kickl mußte für kurze Zeit in Gewahrsam genommen werden, weil er sich weigerte, vom Zerbeißen wertvoller Teppiche eines bekannten Iranischen Händler abzulassen. Der ansonsten sehr erfolgreiche rechte Flügel Gudenus-Graf heulte Rotz und Wasser und konnte nur mit dem Versprechen, neue Käppis zu bekommen, beruhigt werden.

Das Team Antifaschismus kündigte an, am 8. Mai 2013, 23 Treffer erzielen zu wollen. Wolf Jurjans ist für die Zukunft optimistisch: Ich trau uns zu im nächsten Jahr dem Team Blau flächendecken zu zeigen wo der Hammer ... Äh .... wo die österreichische, antifaschistische Fahne hängt.
Auf allen Wiener Bezirksämtern.
(Der Spielbericht wurde entnommen dem Journal: Euer Finale war am 8. Mai 1945 - keine Nachspielzeit für Nazis)