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Willkommen bei Rotpunkt - KPÖ Margareten Monday, 1. May 2017 @ 08:05

Rote Rüben

DI Wolf Goetz Jurjans
Komunalpolitik Margareten
Geboren 1952 in Linz. Nach dem Studium der Architektur in Wien "hängengeblieben";. Seit 1976 verheiratet mit Astrid. 1984 Geburt Marian. 1988 Geburt Anna. 1978 Beitritt zur KPÖ. Seit 1979 Margaretner.
Mitbegründer der Friedensinitaitive Margareten (FIM). Mitarbeit in einer Reihe von Bezirksinitiativen (u.a. Aktivierung des Margaretenplatzes, Rettet das Margaretenbad).
Schlüsselerlebnis: Bekanntschaft und Zusammenarbeit mit Margarete Schütte Likotzky.
Leitspruch: Im Mittelpunkt steht der Mensch. (Und dort darf er nicht im Weg stehen).
Hobbys: Textiles Design, Musik und Philosophie
Claudia Krieglsteiner
1960 in Imst geboren. Nach dem Gymnasium (eh klar Klassen-, Schulsprecherin, Anti-AKW-Bewegung) Ausbildung an der Sozialakademie in Innsbruck.

"Wenn es uns allen gut geht..."
... würde das völlig reichen.

Die Wirtschaftskammer hat ihren uralten Slogan wieder ausgegraben und kampanisiert auf den großen Plakatwänden ebenso wie im Fernsehen "Wenn es der Wirtschaft gut geht, geht es uns allen gut." Das war nur leider noch nie so wenig zutreffend wie heute.

Weder Steuerdumping noch öffentlich bezahlte Löhne für private Aneignung ("Kombilöhne"), weder Aufhebung von Arbeitszeitgesetzen noch Verzicht auf Überstundenbezahlung, weder prekäre Arbeitsverträge noch Privatisierungen; also nichts von alle dem, was in Österreich, in der EU und weltweit unternommen wird, damit es "der Wirtschaft gut geht" konnte die steigende Erwerbs-Arbeitslosigkeit eindämmen oder auf andere Weise dazu beitragen, dass es uns allen gut geht. Im Gegenteil. Massenkündigungen und steigende Gewinne gehören heutzutage zum guten Ton, zur "überzeugenden Performance", von großen Konzernen, Banken und Versicherungsgesellschaften gerade so wie von ehemals verstaatlichten oder kommunalen Dienstleistungsbetrieben.
Deshalb sollten wir gemeinsam versuchen einmal anders zu denken: "Wenn es uns allen gut geht, geht es der Wirtschaft gut!" Und wenn nicht, kann uns das auch wurscht sein.
Gabriela Bone
Geflüchtet vor einer im Namen des Kommunismus ausgeübten Diktatur und viele Jahre später eine ideologische Heimat gefunden in der KPÖ. Der politische Weg der Sopranistin Gabriela ist also von jener dramatischen Spannung, die in keiner Oper fehlt. Als in Rumänien geborene Künstlerin ist es ihr wichtig, dass Politik und Kunst ineinandergreifen, Individualismus und Gemeinsinn keine Gegensätze bilden. Mit dem Pathos der Opernsängerin gesagt: Es lebe die Freiheit!
Heinz Farasin
Warum KPÖ? Heinz kann auf diese Frage ohne Themenverfehlung antworten. Er gibt nämlich nicht großspurig vor, dass ihm irgendeine theoretische Erkenntnis zum Kommunisten machte, sondern dass ihm sein Gerechtigkeitssinn nach der geeigneten Partei suchen ließ. Erst kommt ein gewisses Menschenbild, dann die Theorie, die Heinz, der Behindertenbetreuer ist, nicht so wichtig hält wie die soziale Praxis. Apropos Praxis: Er ist GLBKandidat bei der AK-Wahl und Elternvertreter in einer Schule.
Peter Kubelka
Einmal um den Äquator einmal im Jahr. 40.074 Zugkilometer quer durch Europa. Ein dichtes Reiseprogramm. Das Fernsehprogramm bleibt dabei auf der Strecke. Aber das ist bei Peter ohnehin Programm. Kein Auto, kein Fernseher, kein Handy, kein Besitz ergreift von Peter Besitz. Für ihn gilt, dass "ein Mensch so reich ist wie die Anzahl der Dinge, auf die er verzichten kann." So betrachtet ist Peter ein ganz ein Reicher, auf den wir nicht verzichten können.
Michael Gutsch
Geboren 1984 in Wien. Ab Oktober Zivildiener, da ich den Dienst mit der Waffe ablehne. Mit dem Zivildienst unterbreche ich momentan meine Ausbildung, welche ich beabsichtige dannach am Abgendgymnasium vorerst mit einer Matura abzuschließen. Dannach möchte ich im IT-Bereich mich weiterbilden und tätig werden.
Im Gymnasium, wo ich auch mehrmals Klassensprecher und für einmal auch Schulsprecher war, zum bekennenden Linken geworden. 2003 trat ich der KPÖ bei wo ich auch, soviel wie es mir möglich ist, aktiv bin.
Grundentscheidend warum ich mich entschlossen habe, politisch aktiv zu werden, ist meine Überzeugung, dass eine Gesellschafts, Wirtschafts und Weltordnung, welche die Mehrheit der Menschen von vornherein ausschließt um einigen einer kleinen Elite ein feines Leben zu bereiten nicht akzeptabel ist und auch nicht das Ende der Geschichte sein kann.
Wir haben nichts zu verlieren als unsere Ketten. Wir haben eine Welt zu gewinnen.
Agnes-Julie Martin
Wurde am Freitag, den 13.02.1987 in Frankreich im schönen Angers geboren. Mit 4 Jahren kam ich endgültig nach Wien.
Stets mit politischen Diskussionen aufgewachsen, zwischen den extremen Meinungen meiner Großeltern und den entgegengesetzt antideutschen Meinungen meiner französischen Großeltern, konnte ich mir früh schon meine eigene Meinung von Gerechtigkeit bilden.
Man mag über die kommunistische Vergangenheit mancher Länder denken wie man möchte, Fakt ist, dass eine soziale Welt die gerechtere wäre.
Seit 2002 bin ich Sympathisantin in der KPÖ-Margareten, und seit Juni 2005 Mitglied.
Es gibt keine Freiheit ohne Gerechtigkeit und keine Gerechtigkeit ohne Wahrheit! (Simon Wiesenthal, Niemals vergessen)
Ulrich Jäkel
Geboren 1965 in Darmstadt (BRD). Aufgewachsen unter den letzten Zuckungen der 68er in Frankfurt am Main. Früh demokratisch geprägt, bin ich zu Begin der 80er Jahre in der Friedensbewegung gegen NATO Rüstung politisiert und aktiv geworden. Nach der Zäsur 1989/90 viele Jahre in überparteilichen Friedensinitiaiven, der Nicaragua- und Kubasolidarität sowie verschiedenen antirassistischen Gruppen mit viel Aktivismus gearbeitet. Viele Wege versucht, immer noch neugierig, immer noch angewidert von der Tristesse und Phantasielosigkeit des ganz alltäglichen Kapitalismus kam ich 1999 durch mehrere Zufälle nach Österreich.
Hier stelle ich fest: Wien ist eine schöne Stadt und trotzdem keine Insel der Seligen. Auch hier greift der Neoliberalismus um sich, wird von Schwarz und Blau und (rosa)rot, und demnächst wohl noch Grün, privatisiert was das Zeug hält und der Sozialstaat immer weiter abgebaut.
2004 trat ich der KPÖ bei, für mich die einzige ernstzunehmende Partei jenseits der bornierten Verhältnisse. Hier will ich das bisschen, was ich will und kann beitragen um mit gleichgesinnten Menschen die Mühen der Ebene zu durchqueren. Und eines weiß ich sicher: irgendwann kommen auch wieder spannendere Zeiten für die arbeitenden, marginalisierten, von Rassismus und Chauvinismus an den Rand gedrängten Menschen.
Mit meinem Landsmann und Namensvetter Ulrich Hutten sag ich: "Ich hab's gewagt mit Sinnen und trag des noch kein Reu."
Martin Just
Ich wurde vor 24 Jahren in Neunkirchen/NÖ geboren. 1999 übersiedelte ich nach Wien.
Mein Sohn Adrian wurde am 1. Mai 2003 geboren und obwohl er am Tag der Arbeit zur Welt kam, ist er bisweilen politisch ziemlich desinteressiert.
Ich hingegen trat im Oktober 2001 der KPÖ; bei, mein Interesse für sozialpolitische Fragen und Anliegen erwachte allerdings erst dadurch, weil ich mein eigenes Überleben als Abendschüler und atypischer Beschäftigter im Paragraphendschungel sichern musste.
weitere Mitglieder und AktivistInnen der KPÖ-Margareten werden hier in Kürze vorgestellt werden.

Letzte Änderung: Monday, 2. February 2015 @ 18:39| Druckfähige Version anzeigen