Willkommen bei Rotpunkt - KPÖ Margareten Thursday, 9. December 2021 @ 01:32

Die Orangen putzen

  • Tuesday, 2. September 2008 @ 00:40

4 Wochen bis zur Wahl

Beobachtet man die Probewahlen und die Wahltrendbeobachtungen jenseits des Medienkartells, so fällt auf, dass KPÖ und BZÖ kontinuierlich im Steigen begriffen sind.
Das gelungene Volksstimmefest hat bei GenossInnen, parteilosen KandidatInnen, WahlhelferInnen und FreundInnen zu einem weiteren Motivationsschub geführt.
“Der Zuwachs an Stimmen bei den Rechten, die aus Wählertäuschungsgründen unter zwei Parteinamen antreten, ist ärgerlich”, so NRW-Kandidat Wolf Goetz Jurjans. “Das BZÖ ist außerhalb von Kärnten eine reine Medienerfindung. Sowohl bei den letzten Nationalratswahlen als auch bei den Bezirksratswahlen hat die KPÖ Margareten das BZÖ trotz medialer Gratisunterstützung für die Rassisten, ‘geputzt’ . Bei den Gemeinderatswahlen ist das der KPÖ WIEN bundeslandweit gelungen. Ich halte das Wahlziel, die BZÖ Demagogen auch bei dieser Wahl, wenn möglich noch deutlicher, zu distanzieren, für möglich.”
Das ist erreichbar, wenn es der KPÖ gelingt, klarzumachen, dass keine einzige der sozialen Forderungen nach fünf Jahre Mietzinsstopp, Null-Tarif für alle Öffis, Preisregelung bei Nahrungsmittel, Energiegrundsicherung und Null-Toleranz für Armut dadurch zu erreichen ist, wenn die vielgescholtenen “ Ausländer” das Land verlassen.
Keine einzige Forderung, die die Lebensqualität von Alt-und NeuösterreicherInnen verbessern soll, ist duch spektakuläre Busfahrten mit Asylanten zu erreichen, sondern nur durch ein solidarisches Zusammenraufen und Zusammenkämpfen.
Einige junge Menschen mit sogenanntem immigrantischen Hintergrund haben, ebenso wie junge Menschen, deren Eltern schon länger in diesem Land leben, erkannt, dass das ewige gegeneinander Ausspielen nur einen Gewinner kennt: Die Wirtschaft, die durch dieses Konkurrenzieren ihre Gewinne in die Höhe und die Löhne nach unten treibt.
Die Erfahrungen aus der Mietenstopp Kampagne, in der Gemeindebaumieter aller Farben und Herkünfte fleißig unterschreiben, zeigt, dass sie selbst genau wissen, wie wichtig Solidarität, auch die Internationale Solidarität ist. Sie brauchen keinen Bürgermeister, der sie an den Ohrwascheln reisst, um ihnen ihre Rechte und Pflichten beizubringen.
Sie wissen, dass gleiche Rechte in einem kultivierten Land Pflicht sind und die Grundlage dafür, dass das bananenrepublikanische, für das FPÖ und BZÖ leider aber auch der Kronenfreunderlwirschafter Faymann stehen, gemeinsam aus diesem Staat ausgetrieben werden kann. Ein neues, solidarisches Österreich braucht diese vereinten Kräfte, um die rechten Kandidaten, darunter Rechtsbrecher, Abenteurer und Selbstdarsteller in die Schranken zu weisen und die, bekanntlich nicht in Österreich gedeihenden köstlichen Orangen wieder von der braunen Sauce zu befreien.
Eine Stimme für die KPÖ ist eine Stimme gegen die Rechten und den Rassismus - mit Sicherheit!