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Der Klubobmann und seine kalten Tötungsmaschinen

  • Tuesday, 28. October 2008 @ 20:17

Der Klubobmann der FPÖ-Margareten hat in der Bezirkszeitung einen völlig unqualifizierten und verzehrten Kommentar anläßlich der Enthüllung der von Gerda Fassel gestalteten Büste von Ernesto Che Guevara im Donaupark veröffentlicht. Sonja Jamkojian, Aktivistin der KPÖ-Margareten, antwortete mit einem offenen Brief. Herr Knafl,
Che Guevara als Massenmörder zu benennen und Unwahrheiten über ihn den LeserInnen der Bezirkszeitung vorzusetzen kann nur aus purer Dummheit aber auch als offensichtliches Manko an Information zur Person Che Guevara geschehen. Che lies weder Unschuldige ermorden, noch wollte er einen Atomkrieg oder Menschen zu kalten Tötungsmaschinen machen, wie sie behaupten.

Sie haben offenkundig keine Ahnung von Che's Wirken, Idealen, seiner menschlichen Größe, von seinem selbstlosen Einsatz gegen Armut, Hunger, Unterdrückung, Ausbeutung, Folter und Mord. Unter widrigsten Umständen kämpfte er gegen diese Geiseln der Menschheit an.

Wenn sie im Zusammenhang mit Che Guevara über Massenmörder schreiben wollen, dann wäre es wohl angebracht, die lateinamerikanischen Oligarchen zu erwähnen, die seit Columbus Zeiten ihre Interessen gemeinsam mit ihren korrumpierten Nützlingen, wie den vom US-Imperialismus unterstützten Paramilitärs, blutig durchsetzen.

Am vernünftigsten wäre es natürlich, derart unqualifizierte Kommentare überhaupt bleiben zu lassen.