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Die KPÖ hofft auf ein Mandat in der Bezirksvertretung

  • Saturday, 6. March 2010 @ 10:52

In einem Gespräch mit Sabine Ivankovits (Wiener Bezirkszeitung für Margareten) erklärte der designierte kommunistische Bezirksrat in spe, Wolf-Goetz Jurjans, warum er so zuversichtlich ist, dass die KPÖ 2010 den Sprung in den Bezirksrat schafft? Zur Online-Ausgabe der Wiener Bezirkszeitung. Nachstehend der Artikel von Sabine Ivankovits.

Schafft es Wolf-Goetz Jurjans zum Bezirksrat?
Auf der Homepage www.rotpunkt.kpoe.at gibt sich Jurjans optimistisch und unterschreibt seine Kolumne schon vorsorglich mit „Bezirksrat ‚in spe‘ der KPÖ Margareten“. Bei der letzten Wahl im Jahr 2005 hat es knapp nicht gereicht. „Um ein Bezirksmandat zu erreichen, braucht man in Margareten etwa 450 Stimmen. Dieses Ziel haben wir knapp verfehlt; wir hatten um 24 Stimmen zu wenig“, so Jurjans.

Mit Herzblut zum Wahlerfolg
Die Bevölkerung Margaretens liegt ihm am Herzen: „Wir sind auf die Mithilfe, Informationen und Ideen angewiesen. Wir wollen wissen, was den Menschen ein Anliegen ist.“ Warum man ihm beziehungsweise der KPÖ seine Stimme geben sollte? „Wir sind alle ehrenamtliche AktivistInnen und bringen in unsere Arbeit viel Herzblut ein. Eines unserer Anliegen ist die Schaffung eines Sozialmarktes im 5. Bezirk. Außerdem beschäftigen wir uns mit den Mietpreisen, die sich viele Menschen nicht mehr leisten können. Und auch eine langfristige Lösung zu einer bedingungslosen Grundsicherung ist wichtig“, so Jurjans. „Außerdem sind mir die vielen Wettlokale ein Dorn im Auge. Ich bin für den Rückbau und dafür, dass keine neuen mehr entstehen. Auch sie tragen zur Armut bei, wenn die Menschen ihr Geld verlieren.“

Passend zum Thema Armut findet am 10. März um 19 Uhr im Kulturzentrum Rotpunkt, Reinprechtsdorferstraße 6, die Präsentation des Buchs „Das Gespenst der Armut“ von Lutz Holzinger statt. „Der Autor hat sich in seinem Buch nicht nur auf Statistiken verlassen, sondern war als stiller Beobachter unter anderem bei der Schuldnerberatung dabei.“

Copyrigth Foto Wiener Bezirkszeitung (Sabine Ivankovits)